Notwendigkeit einer Jungengruppe

Schaut man sich den sozialen Nahraum von Jungen etwas genauer an, so wird der „Männermangel“ deutlich. Selten sieht man an der Supermarktkasse einen Mann sitzen, die Brötchen beim Bäcker um die Ecke verkauft eine Frau und auch beim Friseur werden Jungen meist von Frauen „gestylt“. Daher wird häufig von der „vaterlosen“ Gesellschaft gesprochen.

Jungen fällt es in so genannten Schon- und Schutzräumen (geschützt vor den Blicken und Ohren der Mädchen) leichter, ihre Gefühle mitzuteilen und über diese zu sprechen. In Anwesenheit von Mädchen lassen sich die Jungen stärker und schneller in das traditionelle Rollenverhalten hineindrängen und neigen sehr stark zum Imponiergehabe ("Ich bin der Stärkste, der Schnellste, der Lauteste!"), anstatt dem eigenen Willen und Wunsch zu entsprechen.

 

 

Ziel des Angebotes

Hauptziel soll sein, dass die Jungs sich austoben können. Die Jungs der Einrichtung werden im Kita-Alltag stets dazu angehalten beim Toben Rücksicht zu nehmen: auf die jüngeren Kinder, auf die Mädchen... Daher soll eine Umgebung geschaffen werden, in der sie sich ohne Grenzen
ausleben können.

Ziele, welche gemeinsam mit den Jungen im geschlechtsbewussten Kontext erreicht werden können, sind unter anderem:

  • Förderung der Bereitschaft, Gefühle zu erkennen und auszudrücken
  • Förderung der Körper- und Selbstwahrnehmung
  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Sensibilisierung für Grenzverletzungen
  • Förderung der Grenzwahrnehmung und -akzeptanz
  • Erweiterung der Frustrationstoleranz
  • Förderung der Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit

Die Jungengruppe trifft sich immer Freitags ab 10.00 Uhr mit Daniel (richtet sich an die Vor-Vorschüler).

 

Wer ist online

Aktuell sind 62 Gäste und keine Mitglieder online

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